Ausstellung

Louise Bourgeois. Extremierte Spannung

Vom 20. Oktober 2026 bis zum 21. Februar 2027 widmet die BnF Richelieu Louise Bourgeois (1911–2010) einer Ausstellung, die vollständig ihrer graphischen Arbeit gewidmet ist: Zeichnungen, Druckgrafiken, Portfolios und Bücher der bildenden Kunst. Es ist die erste Ausstellung, die der Künstlerin in einer öffentlichen Ins...

20. Oktober 2026 - 21. Februar 2027 bnf-site-richelieu Paris
Louise Bourgeois. Extremierte Spannung
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Besuchsbeschreibung

Drei schnelle Lesarten für diese Ausstellung.

Besuchsbeschreibung

Vom 20. Oktober 2026 bis zum 21. Februar 2027 widmet die BnF Richelieu Louise Bourgeois (1911–2010) einer Ausstellung, die vollständig ihrer graphischen Arbeit gewidmet ist: Zeichnungen, Druckgrafiken, Portfolios und Bücher der bildenden Kunst.

Was du sehen kannst

Denn man glaubt, Louise Bourgeois kenne man an ihren monumentalen Spinnen, und man entdeckt hier das mentale Atelier, das sie vorangestellt: eine paperne Arbeit, obsessionsvoll, wo die Linie als Nerven dient. Zwei Funde, die sich noch nie konfrontiert haben, werden zusammengebracht, und Turning Inwards erscheint erstmals in Frankreich – das wird nicht so schnell vergehen.

Praktische Einordnung

BnF - site Richelieu - 5 Rue Vivienne - 75002 Paris 2 - Tarif: Erleichterter Tarif: 10 € - Vollpreis: 15 € Planen Sie eine gute Stunde: Die Blätter sind dicht, oft mit handschriftlichem Text beladen, den man genau lesen muss. Der Eintrittspreis beträgt 15 € (10 € ermäßigt) und ist mit dem Museumsticket der BnF kombinierbar für 18 € (13 € ermäßigt): eine gute Option, da der Standort Richelieu allein die Besichtigung wert ist. Kostenlos mit dem Pass BnF lecture/culture und dem Pass recherche illimité.

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Überblick

Der direkteste Einstieg in Thema und Kontext der Ausstellung.

Die BnF Richelieu widmet Louise Bourgeois eine Ausstellung zu ihrer grafischen Arbeit, vom 20. Oktober 2026 bis 21. Februar 2027. Zum ersten Mal sind die Bestände der BnF und des Centre Pompidou zusammengebracht: Zeichnungen, Spinnräder, Gravuren, Künstlerbücher und die imponierende Extreme Tension (2007), elf Blätter über Körper und Schmerz.

Vom 20. Oktober 2026 bis zum 21. Februar 2027 widmet die BnF Richelieu Louise Bourgeois (1911–2010) einer Ausstellung, die vollständig ihrer graphischen Arbeit gewidmet ist: Zeichnungen, Druckgrafiken, Portfolios und Bücher der bildenden Kunst. Es ist die erste Ausstellung, die der Künstlerin in einer öffentlichen Institution in Paris seit 2008 gewidmet ist, und erstmals werden die beiden großen französischen Sammlungen vereint – die 91 Werke des Centre Pompidou (Zeichnungen, Druckgrafiken, Skulpturen, Installationen) und die Sammlung der BnF mit mehr als einem hundert Druckgrafiken und acht Büchern der bildenden Kunst, die im Jahr 1995 als außergewöhnliche Schenkung von der Künstlerin stammen. In den Galerien Mansart und Pigott folgt der Rundgang einem chronologischen Faden, vom Selbstporträt von 1942 bis hin zu den großen roten Blättern des Endes. Es zeigt etwas heraus: Bei Bourgeois sind Zeichnung, Druckgrafik und Skulptur keine getrennten Register, sondern derselbe wiederholte Gestus wie ein Ritual.

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Warum hingehen

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Redaktioneller Blick

Denn man glaubt, Louise Bourgeois kenne man an ihren monumentalen Spinnen, und man entdeckt hier das mentale Atelier, das sie vorangestellt: eine paperne Arbeit, obsessionsvoll, wo die Linie als Nerven dient. Zwei Funde, die sich noch nie konfrontiert haben, werden zusammengebracht, und Turning Inwards erscheint erstmals in Frankreich – das wird nicht so schnell vergehen.

Im Zentrum des Rundgangs steht Extrême Tension (2007), die dem Titel der Ausstellung ihre Verleihung gab: elf große Blätter, die Druckgrafik, Zeichnung und handschriftlichen Text vermischen, eine frontale Zeugin über das alternde Körper und den Schmerz. Als Antwort sind die monumentalen Platten von Turning Inwards (2007) zum ersten Mal dem französischen Publikum vorgestellt. Der Ausklang bricht ins Rote – Tinte und Färbung für Stoff, Fleisch, Blut, Mutterschaft – mit schwangeren weiblichen oder männlichen Figuren, die die Geschlechter verwischen.

Das Konzept des Kurators (Marie-Laure Bernadac, mit Cécile Pocheau-Lesteven für die BnF und Anne Monfort-Tanguy für das Centre Pompidou): Die Wechselbeziehung zwischen Zeichnung und Druckgrafik bei Louise Bourgeois zeigen. Bereits seit 1938 in dem Atelier 17 von Stanley William Hayter in New York entdeckt, ist die Druckgrafik keine Nebensächlichstechnik – sie durchläuft das gesamte Werk und speist die Skulptur wiederum.

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Bilder und visuelle Referenzen

Verfügbares Bildmaterial zu dieser Ausstellung.

Louise Bourgeois. Extremierte Spannung Bild 1
Affiche officielle — exposition-louise-bourgeois-a-la-bnf-dessins-bnf-site-richelieu-2026-10-20 bnf.fr
Louise Bourgeois. Extremierte Spannung Bild 2
Louise Bourgeois. Extrême tension Page officielle exposition
Louise Bourgeois. Extremierte Spannung Bild 3
Louise Bourgeois. Extrême tension Page officielle exposition
Louise Bourgeois. Extremierte Spannung Bild 4
Louise Bourgeois. Extrême tension Page officielle exposition

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BnF - site Richelieu - 5 Rue Vivienne - 75002 Paris 2 - Tarif: Erleichterter Tarif: 10 € - Vollpreis: 15 €

Planen Sie eine gute Stunde: Die Blätter sind dicht, oft mit handschriftlichem Text beladen, den man genau lesen muss. Der Eintrittspreis beträgt 15 € (10 € ermäßigt) und ist mit dem Museumsticket der BnF kombinierbar für 18 € (13 € ermäßigt): eine gute Option, da der Standort Richelieu allein die Besichtigung wert ist. Kostenlos mit dem Pass BnF lecture/culture und dem Pass recherche illimité. Online-Buchung wird empfohlen.

Planen Sie eine gute Stunde: Die Blätter sind dicht, oft mit handschriftlichem Text beladen, den man genau lesen muss. Der Eintrittspreis beträgt 15 € (10 € ermäßigt) und ist mit dem Museumsticket der BnF kombinierbar für 18 € (13 € ermäßigt): eine gute Option, da der Standort Richelieu allein die Besichtigung wert ist. Kostenlos mit dem Pass BnF lecture/culture und dem Pass recherche illimité. Online-Buchung wird empfohlen.

BnF - site Richelieu - 5 Rue Vivienne - 75002 Paris 2 - Tarif: Erleichterter Tarif: 10 € - Vollpreis: 15 €

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FAQ

Nützliche Fragen vor der Besuchsplanung.

Wann findet die Ausstellung Louise Bourgeois in der BnF statt?

Die Ausstellung « Louise Bourgeois. Extreme Spannung » findet vom 20. Oktober 2026 bis 21. Februar 2027 in der BnF am site Richelieu in den Galerien Mansart und Pigott (Rue Vivienne 5, 2. Arrondissement, Paris) statt.

Was sind die Ticketpreise?

Vollpreis 15 €, ermäßter Preis 10 €. Ein Kombinierticket mit dem Musée de la BnF wird 18 € angeboten (13 € im ermäßigten Preis). Der Eintritt ist mit dem Pass BnF lecture/culture und dem Pass recherche illimité kostenlos.

Was sieht man genau dort?

Nahezu 200 graphische Werke: Zeichnungen, Drucke, Verlage und Kunstbücher aus den Beständen der BnF und des Centre Pompidou, ergänzt durch einige Skulpturen (Janus, Topiary, Pregnant Woman). Hauptwerk: Extrême Tension (2007), elf große Blätter, die Druck, Zeichnung und Handschrift verbinden.

Wer sind die Ausstellungskuratorinnen?

Den allgemeinen Kuratoriat leitet Marie-Laure Bernadac, ehrenhalber Generaldirektorin des Patrimoines, zusammen mit Cécile Pocheau-Lesteven (BnF) und Anne Monfort-Tanguy (Centre Pompidou) als assoziierte Kuratorinnen. Die Ausstellung wird von der BnF und dem Centre Pompidou gemeinsam organisiert.