Ausstellung

Camille Vivier in der MEP

Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren entwickelt Camille Vivier (1977, France) eine Praxis an der Schnittstelle von Autorenfotografie und Modefotografie. Ihre auf Körper und Stillleben zentrierte Arbeit tritt in Dialog mit Aufträgen für große Magazine. Aus diesen beiden Seiten entsteht eine singuläre visuelle Sprache, i...

10. Juni 2026 - 13. September 2026 Maison Européenne de la Photographie Paris
Camille Vivier in der MEP
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Besuchsbeschreibung

Drei schnelle Lesarten für diese Ausstellung.

Besuchsbeschreibung

Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren entwickelt Camille Vivier (1977, France) eine Praxis an der Schnittstelle von Autorenfotografie und Modefotografie. Ihre auf Körper und Stillleben zentrierte Arbeit tritt in Dialog mit Aufträgen für große Magazine. Aus diesen beiden Seiten entsteht eine singuläre visuelle Sprache, i.

Was du sehen kannst

Seit mehr als 25 Jahren hat Camille Vivier (1977, Frankreich) eine Praxis entwickelt, die an der Schnittstelle zwischen Autorenfotografie und Modefotografie angesiedelt ist. Betrachten Sie eine historische Garderobe ebenso als soziales Dokument wie als Modeobjekt. Identifizieren Sie die Nähte, Materialien und Silhouetten, die ein Stück genau datieren.

Praktische Einordnung

10 juin 2026 - 13 septembre 2026

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Überblick

Der direkteste Einstieg in Thema und Kontext der Ausstellung.

Diese Ausstellung bietet im Maison Européenne de Photographie eine präzise kulturelle Einordnung. Sie verbindet Modegeschichte, visuelle Kultur und handwerkliche Praxis mit kuratorischem Kontext und führt durch Werke, Dokumente und Entscheidungen der Präsentation. So entsteht ein kompakter Einstieg für einen Besuch mit Blick auf künstlerische Fragen, räumliche Wirkung und öffentliche Vermittlung.

Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren entwickelt Camille Vivier (1977, France) eine Praxis an der Schnittstelle von Autorenfotografie und Modefotografie. Ihre auf Körper und Stillleben zentrierte Arbeit tritt in Dialog mit Aufträgen für große Magazine. Aus diesen beiden Seiten entsteht eine singuläre visuelle Sprache, in der Sinnlichkeit, Geheimnis und Poesie sich verflechten, um die Beziehung zwischen dem Lebendigen und dem Unbelebten zu befragen. Im Zentrum ihrer Praxis entfaltet sich die weibliche Darstellung, insbesondere der Akt, gestützt auf zahlreiche kulturelle Referenzen. Fasziniert von Figuren mächtiger Frauen aus den schönen Künsten, der Popkultur und Underground-Szenen, schöpft sie auch aus Literatur, Comic und den ersten Hollywood-Ikonen. Ihre Modelle behaupten ihre Präsenz mit Kraft. Die normüberschreitenden Körper von Bodybuilderinnen – Sophie, Tjiki, Deborah – bilden ein bevorzugtes Erkundungsfeld. Durch sie eröffnet die Künstlerin eine Reflexion über die Vielfalt der Weiblichkeiten, in der die Konstruktion des Körpers und jene der Identität mit der Arbeit der Skulptur in Resonanz treten. In rätselhaften Inszenierungen treten diese Figuren mit anthropomorphen Objekten in Dialog, die ebenso wegen ihrer Ästhetik wie wegen ihrer symbolischen Aufladung gewählt wurden: monumentale Skulpturen im öffentlichen Raum, Votivkerzen, modernistische Marionetten oder biomechanische Dekore, die H. R. Giger für Alien (1979) von Ridley Scott entwarf. Die Fotografie wird zum Ort neuartiger Annäherungen, an dem sich eine manchmal beunruhigende Spannung zwischen menschlichen Körpern und geformten Körpern, zwischen Materie und Fleisch, zwischen dem, was atmet, und dem, was dessen Form bewahrt, einstellt. Die Ausstellung zeichnet die gesamte künstlerische Laufbahn von Camille Vivier in einem thematischen Rundgang nach, der etwa zehn Serien und nahezu hundert Werke versammelt: Gelatinesilber- und Digitalabzüge, Polaroids sowie eigens für die Ausstellung konzipierte Werke, von denen einige mit Maßstäben und Präsentationsdispositiven spielen. Vom 10. Juni 2026 bis zum 13. September 2026 im Maison Européenne de la Photographie.

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Warum hingehen

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Redaktioneller Blick

Seit mehr als 25 Jahren hat Camille Vivier (1977, Frankreich) eine Praxis entwickelt, die an der Schnittstelle zwischen Autorenfotografie und Modefotografie angesiedelt ist.

Betrachten Sie eine historische Garderobe ebenso als soziales Dokument wie als Modeobjekt. Identifizieren Sie die Nähte, Materialien und Silhouetten, die ein Stück genau datieren. Konfrontieren Sie das Werk mit seinem Kartell, um den Kontext der Produktion zu verstehen. Identifizieren Sie die szenografischen Entscheidungen, die die Lektüre der Stücke leiten.

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Bilder und visuelle Referenzen

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