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Salomé. Henner und Moreau gegenüber dem Mythos.

Am Ende des 19. Jahrhunderts zentriert Salomé Begierde, Gewalt, religiösen Mysterium und symbolistischen Imaginarium. Das Musée Jean-Jacques Henner lädt ein, diesen Mythus durch zwei sehr unterschiedliche Temperamente zu betrachten. Gustave Moreau macht ihn zur Obsession: er vervielfältigt die Variationen und treibt d...

18. Februar 2026 - 22. Juni 2026 Musée Jean-Jacques Henner Paris
Salomé. Henner und Moreau gegenüber dem Mythos.
© Musée Jean-Jacques Henner
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Besuchsbeschreibung

Drei schnelle Lesarten für diese Ausstellung.

Besuchsbeschreibung

Am Ende des 19. Jahrhunderts zentriert Salomé Begierde, Gewalt, religiösen Mysterium und symbolistischen Imaginarium. Das Musée Jean-Jacques Henner lädt ein, diesen Mythus durch zwei sehr unterschiedliche Temperamente zu betrachten.

Was du sehen kannst

Um zu verstehen, wie zwei Künstler Bilder fast zueinander verschobene aus dem gleichen Mythus errichten. Moreau magnetisiert durch den Überschuss des Details, Henner durch die radikale Reduktion. Der Vergleich gibt einen klaren Einstieg in das Imaginarium des Fin-de-sièclé.

Praktische Einordnung

Musée Jean-Jacques Henner - 43, avenue de Villiers - 75017 - Tarif: zahlend

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Überblick

Der direkteste Einstieg in Thema und Kontext der Ausstellung.

Das Henner-Museum setzt sich mit zwei Salomés auseinander: die übermässige Fantasie Gustave Moreaus und die entblößte Gestalt von Jean-Jacques Henner, der den Kopf des heiligen Johannes dargeboten hat.

Am Ende des 19. Jahrhunderts zentriert Salomé Begierde, Gewalt, religiösen Mysterium und symbolistischen Imaginarium. Das Musée Jean-Jacques Henner lädt ein, diesen Mythus durch zwei sehr unterschiedliche Temperamente zu betrachten. Gustave Moreau macht ihn zur Obsession: er vervielfältigt die Variationen und treibt das Detail so weit, dass das Bild fast wie ein Tätowierung wirken würde. Das Ornament, der Dekor und die Präsaturation übersättigen die Szene, als würde der Mythus im Glanz der Zeichen verschwinden müssen. Jean-Jacques Henner wählt hingegen die Konzentration. Seine Salomé hält den Kopf des heiligen Johannes des Täufers, ohne Dekor oder Zuthagen, in einem Bild, das auf seine wesentliche Bewegung reduziert wurde. Die Konfrontation macht das Thema sehr lesbar: auf der einen Seite eine üppige Sichtweise, die Oberfläche fasziniert; auf der anderen Seite eine stumme Anwesenheit, fast nackt. Die Ausstellung zeigt so, wie eine gleiche Erzählung zwei entgegengesetzte Sprachen produzieren kann. Sie beleuchtet auch die Macht von Salomé im Kunst des Fin-de-sièclé, zwischen Bestörtheit des Blicks, narrativen Spannung und Faszination für gefährliche weibliche Figuren.

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Warum hingehen

Nützliche Signale zum Vergleichen, Vormerken oder Buchen.

Redaktioneller Blick

Um zu verstehen, wie zwei Künstler Bilder fast zueinander verschobene aus dem gleichen Mythus errichten. Moreau magnetisiert durch den Überschuss des Details, Henner durch die radikale Reduktion. Der Vergleich gibt einen klaren Einstieg in das Imaginarium des Fin-de-sièclé.

["Der Salomé-Mythus zurückgesetzt in das Ende des 19. Jahrhunderts. ", "Die obsessionalen Variationen von Gustave Moreau. ", "Die Salomé von Henner, die den Kopf des heiligen Johannes des Täufers hält. ", "Ein Gegensatz zwischen überladener Dekoration und zuthagenlosem Bild. "]

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Bilder und visuelle Referenzen

Verfügbares Bildmaterial zu dieser Ausstellung.

Salomé. Henner et Moreau face au mythe — Musée Jean-Jacques Henner
Salomé. Henner et Moreau face au mythe — Musée Jean-Jacques Henner © Musée Jean-Jacques Henner
Salomé. Henner und Moreau gegenüber dem Mythos. Bild 2
Salomé Page officielle exposition
Salomé. Henner und Moreau gegenüber dem Mythos. Bild 3
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Musée Jean-Jacques Henner - 43, avenue de Villiers - 75017 - Tarif: zahlend

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