Kurt Schwitters. Das Chaoss-Welt. 1918–1948
Vom 6. Oktober 2026 bis zum 7. Februar 2027 widmet das Musée national Picasso-Paris eine große Retrospektive Kurt Schwitters (1887–1948), einem Künstler, den Frankreich seit über dreißig Jahren nicht mehr gezeigt hat. Über dreihundert Werke und Dokumente — Malerei, Skulptur, Assemblagen, Collagen, Zeichnungen, Notizbü...
Besuchsbeschreibung
Drei schnelle Lesarten für diese Ausstellung.
Besuchsbeschreibung
Vom 6. Oktober 2026 bis zum 7. Februar 2027 widmet das Musée national Picasso-Paris eine große Retrospektive Kurt Schwitters (1887–1948), einem Künstler, den Frankreich seit über dreißig Jahren nicht mehr gezeigt hat.
Was du sehen kannst
Denn eine Schwitters-Retrospektive in Frankreich gilt als generationales Ereignis – die letzte war vor mehr als dreissig Jahren – und weil der Ort Sinn macht: nirgendwo sonst schaut das Collage so gut in das Spiegelbild von Picassos Werk. Man verlässt es überzeugt, dass alles, absolut alles, zu Kunstmaterial werden kann. Der Höhepunkt liegt in der Seltenheit des Ereignisses selbst: ein Ensemble dieser Ausdehnung zu Paris für einen Künstler, der seit drei Jahrzehnten den französischen Gemäldesammlungen fremd ist.
Praktische Einordnung
Musée National Picasso - 5, rue de Thorigny - 75003 Paris 3 - Tarif: Ermäßigter Preis: 12€ Voller Preis: 16€ Das Format ist dicht: mehr als dreihundert Werke und Dokumente, davon viele im Kleinform und Archive, die man von nah her lesen muss. Planieren Sie zwei Stunden ein und versuchen Sie nicht, alles zu sehen: die Merz-Collagen werden nach Serien betrachtet, nicht einzeln. Reservieren Sie einen Termin online, die Räumlichkeiten des Hôtel Salé (5 Rue de Thorigny, 3.
Überblick
Der direkteste Einstieg in Thema und Kontext der Ausstellung.
Der Nationale Picasso-Museum in Paris widmet Kurt Schwitters (1887-1948) seine erste französische Retrospektive seit mehr als dreissig Jahren, vom 6. Oktober 2026 bis zum 7. Februar 2027. Mehr als dreihundert Werke und Dokumente – Collage Merz, Assemblagen, Gemälde, Notizbücher, Archive – werden in Resonanz zur Arbeit von Picasso gesetzt.
Vom 6. Oktober 2026 bis zum 7. Februar 2027 widmet das Musée national Picasso-Paris eine große Retrospektive Kurt Schwitters (1887–1948), einem Künstler, den Frankreich seit über dreißig Jahren nicht mehr gezeigt hat. Über dreihundert Werke und Dokumente — Malerei, Skulptur, Assemblagen, Collagen, Zeichnungen, Notizbücher, Fotografien, Bücher und Archive — rekonstruieren drei Jahrzehnte einer Praxis, die in alle Richtungen überströmt. Maler, Sammler, Dichter, Komponist, Bildhauer, Typograf, Redakteur und Veranstalter ist Schwitters ein »Orchester-Mann« des anarchistischen Widerstands, dessen Werk mit dem Leben verschmilzt und der jeder Einordnung entzieht: weder ganz Dada, noch konstruktivistisch, noch einfach nur abstrakt-deutsch. Sein prägenden Gestus, der Merz, verwandelt Alltagsreste in Kunstmaterial. Die Ausstellung beleuchtet zudem die Widerhall zwischen seiner Arbeit und jener von Picasso.
Warum hingehen
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Redaktioneller Blick
Denn eine Schwitters-Retrospektive in Frankreich gilt als generationales Ereignis – die letzte war vor mehr als dreissig Jahren – und weil der Ort Sinn macht: nirgendwo sonst schaut das Collage so gut in das Spiegelbild von Picassos Werk. Man verlässt es überzeugt, dass alles, absolut alles, zu Kunstmaterial werden kann.
Der Höhepunkt liegt in der Seltenheit des Ereignisses selbst: ein Ensemble dieser Ausdehnung zu Paris für einen Künstler, der seit drei Jahrzehnten den französischen Gemäldesammlungen fremd ist. Die Annäherung an Picasso bildet den anderen Gipfel der Reise — zwei Erfinder der Collage und des Assemblages gegenüberstehen sich im Hôtel Salé. Schließlich erinnern Archive, Notizbücher und Dokumente daran, dass der Merz nicht nur eine Angelegenheit von Gemälden war: es war auch eine Zeitschrift, eine Architektur, ein gesprochener Gedicht.
Unter der Kuratierung von Cécile Godefroy und Johan Popelard (Musée national Picasso-Paris) wird Schwitters in die kollektive Erfahrung der Kriegszerstörung und die ikonoklastische Neuerschaffung der deutschen Radikalenszene der Jahre 1920er und 1930er Jahre zurückversetzt. Der Titel sagt das Programm: Werke aus den Trümmern eines zusammenstürzenden Welts zu schaffen, ohne Hierarchie der Materialien.
Bilder und visuelle Referenzen
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Musée National Picasso - 5, rue de Thorigny - 75003 Paris 3 - Tarif: Ermäßigter Preis: 12€ Voller Preis: 16€
Das Format ist dicht: mehr als dreihundert Werke und Dokumente, davon viele im Kleinform und Archive, die man von nah her lesen muss. Planieren Sie zwei Stunden ein und versuchen Sie nicht, alles zu sehen: die Merz-Collagen werden nach Serien betrachtet, nicht einzeln. Reservieren Sie einen Termin online, die Räumlichkeiten des Hôtel Salé (5 Rue de Thorigny, 3. Arrondissement, Paris) werden schnell voll. Das Museum ist montags geschlossen.
Das Format ist dicht: mehr als dreihundert Werke und Dokumente, davon viele im Kleinform und Archive, die man von nah her lesen muss. Planieren Sie zwei Stunden ein und versuchen Sie nicht, alles zu sehen: die Merz-Collagen werden nach Serien betrachtet, nicht einzeln. Reservieren Sie einen Termin online, die Räumlichkeiten des Hôtel Salé (5 Rue de Thorigny, 3. Arrondissement, Paris) werden schnell voll. Das Museum ist montags geschlossen.
Musée National Picasso - 5, rue de Thorigny - 75003 Paris 3 - Tarif: Ermäßigter Preis: 12€ Voller Preis: 16€
FAQ
Nützliche Fragen vor der Besuchsplanung.
Was sind die Daten der Ausstellung Kurt Schwitters im Museo del Prado?
« Kurt Schwitters. Der Chaos-Welt. 1918-1948 » findet vom 6. Oktober 2026 bis zum 7. Februar 2027 im Museo del Prado, Calle de Santa Isabel 6, Madrid statt.
Wie viele Werke sind ausgestellt?
Über dreihundert Werke und Dokumente: Malerei, Skulptur, Installation, Collage, Zeichnung, Notizbücher, Fotografie, Bücher und Archive.
Warum Kurt Schwitters im Museu Picasso?
Die Ausstellung beleuchtet die Resonanz zwischen dem Werk von Schwitters und dem von Picasso, insbesondere ihre gemeinsame Beziehung zur Experimentierfreude, zur Montage und zur Transformation der Alltagsmaterialien.
Was sind die Öffnungszeiten des Museu Picasso?
Das Museum ist von 09:30 bis 18:00 Uhr jeden Tag geöffnet, außer am Montag, sowie am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember.