Simone Fattal. Die Städte am Grund eines Sees
Das Musée d'Art moderne de Paris widmet Simone Fattal ihre erste solo-Ausstellung in einem Pariser Museum vom 18. September 2026 bis zum 24. Januar 2027. Untertitelnd « Die Städte am Grund eines Sees » vereint sie über ein Dutzend Werke, die mehr als fünfzig Jahre Schöpfungsspanne umspannen, von den ersten Landschafts...
Besuchsbeschreibung
Drei schnelle Lesarten für diese Ausstellung.
Besuchsbeschreibung
Das Musée d'Art moderne de Paris widmet Simone Fattal ihre erste solo-Ausstellung in einem Pariser Museum vom 18. September 2026 bis zum 24. Januar 2027.
Was du sehen kannst
Denn Simone Fattal, fast 80 Jahre alt, zählt zu den weltweit anerkanntesten Künstlerinnen ihrer Generation und hatte bisher noch keine Einzelausstellung in einem Pariser Museum. Denn ein Jahrhundertwerk reicht aus, um eine gesamte Laufbahn vom vorrevolutionären Libanon bis Paris zu erfassen. Und denn ihre Keramik hat diese seltene Qualität: sie scheint bereits mehrere Jahrhunderte überstanden zu haben.
Praktische Einordnung
Musée d'Art Moderne de Paris - 11, avenue du Président Wilson - 75116 Paris 16 - Gebühr: ermäßiger Preis: 15€ vollen Preis: 17€ Die Ausstellung befindet sich im Musée d'Art moderne de Paris, 11 avenue du Président-Wilson (16. ), geöffnet von Dienstag bis Sonntag. Vollpreis 17 €, ermäßigt 15 €, kostenlos unter 18 Jahren.
Überblick
Der direkteste Einstieg in Thema und Kontext der Ausstellung.
Die erste Einzelausstellung in Paris über Simone Fattal, « Städte im Tiefsten See », zeigt im Musée d'Art moderne mehr als einhundert Werke und über fünfzig Jahre Schaffenszeit: archaische Keramik, Landschaftsgemälde, Aquarelle, botanische Tuschezeichnungen und Collagen in einem thematischen Rundgang, der von der mediterranen Mythologie und der Flucht inspiriert ist.
Das Musée d'Art moderne de Paris widmet Simone Fattal ihre erste solo-Ausstellung in einem Pariser Museum vom 18. September 2026 bis zum 24. Januar 2027. Untertitelnd « Die Städte am Grund eines Sees » vereint sie über ein Dutzend Werke, die mehr als fünfzig Jahre Schöpfungsspanne umspannen, von den ersten Landschaftsgemälden bis hin zu jüngeren Keramiken und Collagen. Im Jahre 1942 in Damaskus geboren,philosophisch in Beirut und Paris ausgebildet, verlässt die libano-amerikanische Künstlerin den Libanon während des Bürgerkrieges für Kalifornien, gründet dort die Verlagsanstalt The Post-Apollo Press (1982–2017) und teilt das Leben mit der Dichterin Etel Adnan. Ihr Werk bezieht sich auf Literatur, Archäologie und Mythologie. Der Verlauf ist nicht chronologisch, sondern thematisch: er lässt archaische Figuren in grobem Ton und glasierter Terrakotta, Aquarelle, Tintenzeichnungen mit botanischen Motiven und Collagen dialogisch wirken.
Warum hingehen
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Redaktioneller Blick
Denn Simone Fattal, fast 80 Jahre alt, zählt zu den weltweit anerkanntesten Künstlerinnen ihrer Generation und hatte bisher noch keine Einzelausstellung in einem Pariser Museum. Denn ein Jahrhundertwerk reicht aus, um eine gesamte Laufbahn vom vorrevolutionären Libanon bis Paris zu erfassen. Und denn ihre Keramik hat diese seltene Qualität: sie scheint bereits mehrere Jahrhunderte überstanden zu haben.
Die großen keramischen Figuren bilden das Herz des Verlaufs: sie verleihen quasi archäologische Präsenz. Ein weiterer Höhepunkt ist der Übergang von den frühen Landschaftsgemälden zu den jüngeren Werken, die mit einem Blick auf die Hälfte eines Jahrhunderts Arbeit sichtbar machen. Die Abenteuer der Post-Apollo Press und der Bezug zu Etel Adnan füllen eine selten literarische Dimension auf. Ein Katalog begleitet den gesamten Verlauf mit neuzeitlichen Texten, darunter Beiträge von Penelope Curtis und der Künstlerin selbst.
Der Titel sagt es: eine verschüttete Zivilisation, die wir weiterhin sehen. Das Museum lehnt die retrospektive chronologische Abfolge ab und organisiert den Verlauf thematisch, um zu zeigen, wie der Exil, die mesopotamische Mythologie und die griechischen Klassiker eine ganze Werkwelt befeuchten. Malerei, Keramik und Kollage sind hier keine successiven Perioden, sondern parallele Wege, alte Formen zu rekonstruieren.
Bilder und visuelle Referenzen
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Musée d'Art Moderne de Paris - 11, avenue du Président Wilson - 75116 Paris 16 - Gebühr: ermäßiger Preis: 15€ vollen Preis: 17€
Die Ausstellung befindet sich im Musée d'Art moderne de Paris, 11 avenue du Président-Wilson (16. ), geöffnet von Dienstag bis Sonntag. Vollpreis 17 €, ermäßigt 15 €, kostenlos unter 18 Jahren. Das Kombinations-Ticket mit der Ausstellung Kerry James Marshall (20 €, 18 € ermäßigt) ist die günstigste Option, wenn Sie beide besichtigen. Reservieren Sie online, um die Warteschlange zu vermeiden.
Die Ausstellung befindet sich im Musée d'Art moderne de Paris, 11 avenue du Président-Wilson (16. ), geöffnet von Dienstag bis Sonntag. Vollpreis 17 €, ermäßigt 15 €, kostenlos unter 18 Jahren. Das Kombinations-Ticket mit der Ausstellung Kerry James Marshall (20 €, 18 € ermäßigt) ist die günstigste Option, wenn Sie beide besichtigen. Reservieren Sie online, um die Warteschlange zu vermeiden.
Musée d'Art Moderne de Paris - 11, avenue du Président Wilson - 75116 Paris 16 - Gebühr: ermäßiger Preis: 15€ vollen Preis: 17€
FAQ
Nützliche Fragen vor der Besuchsplanung.
Wann ist die Ausstellung von Simone Fattal im MAM?
Die Ausstellung « Städte im Tiefsten See » findet im Musée d'Art moderne de Paris vom 18. September 2026 bis zum 24. Januar 2027, von Dienstag bis Sonntag, statt.
Wie viel kostet der Eintritt?
17 € vollen Preis und 15 € ermäßigter Preis; der Eintritt ist für Personen unter 18 Jahren kostenlos. Ein kombiniertes Ticket mit der Ausstellung Kerry James Marshall wird für 20 € (18 € ermäßigter Preis) angeboten.
Wie viele Werke sind ausgestellt?
Über hundert Werke, die mehr als fünfzig Jahre der künstlerischen Schaffung abdecken: Landschaftsmalerei, Keramik aus Grauklinker und Emaille-Terrakotta, Aquarelle, Tuschezeichnungen und Collagen.
Wer ist Simone Fattal?
Libano-US-amerikanische Künstlerin, 1942 in Damaskus geboren, mit einer Ausbildung in Philosophie in Beirut und Paris. Sie gründete den Verlag The Post-Apollo Press (1982–2017) und lebte mit der Dichterin Etel Adnan zusammen. Dies ist ihre erste Einzelausstellung in einem Pariser Museum.