Monet, die Zeit malen
2026 bietet der hundertste Todestag von Claude Monet (1840-1926) die Gelegenheit, sein Werk mit anderen Augen zu betrachten. Statt eine Retrospektive auszubreiten, wählt das Musée de l’Orangerie einen genauen Leitfaden: das Verhältnis des Malers zur Zeit. Schon in den 1870er Jahren setzte sich Monet als Wortführer des...
Besuchsbeschreibung
Drei schnelle Lesarten für diese Ausstellung.
Besuchsbeschreibung
2026 bietet der hundertste Todestag von Claude Monet (1840-1926) die Gelegenheit, sein Werk mit anderen Augen zu betrachten. Statt eine Retrospektive auszubreiten, wählt das Musée de l’Orangerie einen genauen Leitfaden: das Verhältnis des Malers zur Zeit. Schon in den 1870er Jahren setzte sich Monet als Wortführer des.
Was du sehen kannst
Um Monet über einen feinsinnigeren Zugang als die übliche Retrospektive neu zu entdecken. Das Verhältnis zur Zeit wirft ein neues Licht auf einen Maler, den man zu kennen glaubt. Und der Ort, Schrein der Seerosen, setzt diese Reflexion auf natürliche Weise fort.
Praktische Einordnung
30 septembre 2026 - 25 janvier 2027
Überblick
Der direkteste Einstieg in Thema und Kontext der Ausstellung.
Zum hundertsten Todestag Monets widmet die Orangerie dem Verhältnis des Malers zur Zeit eine Ausstellung: dem impressionistischen Augenblick, der Wiederkehr der Jahreszeiten und der Dauer – dort, wo die Seerosen (Nymphéas) wachen.
2026 bietet der hundertste Todestag von Claude Monet (1840-1926) die Gelegenheit, sein Werk mit anderen Augen zu betrachten. Statt eine Retrospektive auszubreiten, wählt das Musée de l’Orangerie einen genauen Leitfaden: das Verhältnis des Malers zur Zeit. Schon in den 1870er Jahren setzte sich Monet als Wortführer des Impressionismus durch, jener Bewegung, die den Augenblick, das wechselnde Licht, die Luft und das Wasser so einzufangen sucht, wie sie in einem bestimmten Moment erscheinen. Doch seine Malerei begnügt sich nicht damit, eine Sekunde festzuhalten: Sie beobachtet die Dauer, die Wiederkehr der Jahreszeiten, die fortwährende Verwandlung ein und desselben Motivs, das zu verschiedenen Stunden betrachtet wird. Die Orangerie, die die Seerosen (Nymphéas) in ihren ovalen Sälen bewahrt, ist ein besonders treffender Ort für diese Reflexion. Hier wird Monets Malerei zu einer Art, das Verstreichen der Stunden und die Auflösung der Formen im Licht zu erfahren. Der Rundgang lädt dazu ein, innezuhalten und zu verfolgen, wie der Künstler die Zeit nicht zur Kulisse, sondern zum eigentlichen Gegenstand seiner Malerei macht. Dabei ermisst man, was die Modernität Monets ausmacht: die Aufmerksamkeit für die Gegenwart in ein Werk verwandelt zu haben, das Bestand hat.
Warum hingehen
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Redaktioneller Blick
Um Monet über einen feinsinnigeren Zugang als die übliche Retrospektive neu zu entdecken. Das Verhältnis zur Zeit wirft ein neues Licht auf einen Maler, den man zu kennen glaubt. Und der Ort, Schrein der Seerosen, setzt diese Reflexion auf natürliche Weise fort.
["Eine Ausstellung zum hundertsten Todestag von Claude Monet (1840-1926). ","Ein origineller Leitfaden: das Verhältnis des Malers zur Zeit. ","Der Wortführer des Impressionismus, vom eingefangenen Augenblick bis zur Dauer der Jahreszeiten. ","Ein natürlicher Dialog mit den in der Orangerie bewahrten Seerosen (Nymphéas). "]
Bilder und visuelle Referenzen
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30 septembre 2026 - 25 janvier 2027
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